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Der Banking Kernel HBCI C Native
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Innerhalb der Geschäftsvorfallsteuerung können neben der Abwicklung von
anonymen bzw. personalisierten Dialogen u. a. die aktuellen Bank- und
Userparameterdaten abgefragt sowie eine RDH-Erstinitialisierung oder
Schlüsseländerungen vorgenommen werden. Die Geschäftsvorfallsteuerung bietet
eine komfortable Schnittstelle für sämtliche HBCI-relevanten Abläufe.
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BPD/UPD-Verwaltungsfunktionen
Der Kernel verwaltet intern die Bankparameterdaten (BPD) zu einzelnen
Kreditinstituten sowie die Userparameterdaten (UPD) der Benutzer. Nach
jeder Dialoginitialisierung werden die vom Kreditinstitut
zurückgelieferten Daten, falls notwendig, aktualisiert.
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Die Applikation, die unter Verwendung des Banking Kernels
entwickelt wurde, hat folgende Zugriffsmöglichkeiten:
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Anforderung der Kommunikationszugänge aus allen
vorliegenden Bankparameterdaten |
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Anforderung der Bankparameterdaten einer vorgegebenen
Bank |
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Anforderung der Geschäftsvorfallparameter zu einem
vorgegebenen Geschäftsvorfall |
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Dialogfunktionen
Die Dialogfunktionen bieten eine einfache Möglichkeit, einen anonymen bzw.
einen personalisierten Dialog abzuwickeln.
Allgemein sind folgende Schritte durchzuführen:
1. Dialoginitialisierung
2. Erstellen einer beliebigen Anzahl von Auftragssegmenten
3. Senden der Nachrichten
4. Dialogbeendigung
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Bei der Dialoginitialisierung wird eine personalisierte
Dialoginitialisierungsnachricht erstellt. Diese Nachricht wird nur aufgebaut,
aber noch nicht gesendet.
Anschließend können die Auftragssegmente eingestellt werden. Die
Auftragssegmente werden mit einer Auftragsreferenz versehen, so dass die
Rückmeldungen den einzelnen Aufträgen wieder zugeordnet werden können.
Beim Senden der Nachrichten wird der Dialog aufgebaut, also die erstellte
Dialoginitialisierung signiert, verschlüsselt und gesendet. Anschließend
werden die eingestellten Aufträge zu Nachrichten zusammengefasst und gesendet.
Die Rückmeldungen des Kreditinstituts werden analysiert und unter Zuordnung
einer Auftragsreferenz an die Applikation zurückgegeben. Das Erstellen von
Auftragssegmenten und Versenden der Nachrichten kann mehrfach wiederholt
werden. Der Dialog kann jederzeit abgebrochen werden.
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Falls nötig wird beim RDH- sowie beim PIN/TAN-Verfahren das verwendete
Sicherheitsmedium automatisch synchronisiert, wenn die Dialoginitialisierung
gesendet wird. Dies geschieht in folgenden Fällen:
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Fehlt die Kundensystem-ID, holt der Kernel die Kundensystem-ID vom
Kreditinstitut ab und stellt sie während des Sendens der
Dialoginitialisierung ein. |
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Sind neue Schlüssel generiert worden, wird die eingestellte
Schlüsseländerung vor dem Senden der Dialoginitialisierung übertragen. Dies
gilt nur für das RDH-Verfahren. |
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Meldet das Kreditinstitut, dass der Signaturzähler nicht übereinstimmt,
holt der Kernel den Signaturzähler vom Kreditinstitut ab und sendet die
Dialoginitialisierung danach erneut. Dies gilt nur für das RDH-Verfahren.
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Die Dialogbeendigung erstellt eine Dialogendenachricht, sendet diese und
beendet hiermit den aktuellen Dialog.
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Schlüsselverwaltungsfunktionen
Der Banking Kernel unterstützt den Entwickler beim Aufbau der Nachrichten
zur Schlüsselverwaltung, also Erstinitialisierung, Schlüsseländerung oder
Schlüsselsperre. Für das PIN/TAN-Verfahren stehen diese Funktionen nicht
zur Verfügung.
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Es werden folgende Funktionen zur Verfügung gestellt:
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Abruf der öffentlichen Schlüssel des Kreditinstituts und Speicherung
nach erfolgreicher Überprüfung des Hashwertes |
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erstmalige Generierung eigener Schlüssel und Übersendung der Schlüssel
an das Kreditinstitut |
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Änderung der Schlüssel und Senden einer entsprechenden Nachricht an das
Kreditinstitut. Für diesen Fall müssen sowohl die neuen als auch die
aktuellen Schlüssel vorgehalten werden.
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Wiederholung einer Schlüsseländerung. Falls die Änderung der Schlüssel
ohne Erfolgs- und Misserfolgsmeldung seitens des Kreditinstitutes bleibt (z.
B. Verbindungsabbruch), kann die Überstellung der Schlüssel mit diesem
Auftrag wiederholt werden. |
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Sperrung der Schlüssel
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